Für eine generationengerechte Schweiz

Die Umverteilung von Jung zu Alt

Umverteilung

Das gegenwärtige System bewirkt eine Umverteilung von Jung zu Alt, die ohne Mut zur Anpassungen immer stärker wird. Die Politik schaut diesem Prozess in mutwilliger Entscheidungsunfähigkeit zu. Sicher, es werden immer wieder Versuche unternommen, Veränderungen in die Wege zu leiten – nur leider zeigt sich auch unser Politiksystem zunehmend als Bühne der Eitelkeiten und kaum mehr als Ort der Zukunftsgestaltung.

Wo die Umverteilung statt findet

Bereits heute leisten die Jungen einen überproportionalen Anteil in verschiedenen Bereichen, auf die in anderen Beiträgen detaillierter eingegangen wird:

  • Sozialversicherungen
  • Renten (AHV)
  • Pensionssystem (BVG)
  • Bei den steuerlichen Leistungen (Kapital- vs. Einkommenssteuern)
  • Bei den Gesundheitskosten
  • Lohnsystem

Ohne Anpassungen wird diese Umverteilung in Zukunft noch akzentuiert, so zum Beispiel durch:

  • die Verschiebung der Altersgruppenanteile in der Bevölkerung (Abnahme des Anteils der arbeitstätigen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung)
  • die Erhöhung der Kapitalrenditen auf Immobilien, in denen die Pensionskassen stark engagiert sind.
  • den überproportionalen Verbrauch von Wohnfläche, da 2- und 1-Personen-Haushalt, die durch den Wegzug der Kinder entstehen, nur zögerlich in kleinere Wohnungen wechseln
  • den jahrzehntelangen Raubbau an nicht erneuerbaren Resourcen und den langsamen Wandel zur Kreislaufwirtschaft
  • den die Folgen des Klimawandels
  • bekannte und noch unbekannte Rückbaukosten in der Infrastruktur

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