Wie gestalten wir eine Schweiz,
die für alle Generationen
fair bleibt?
generationengerecht.ch analysiert, wie politische Entscheidungen von heute die Chancen von morgen verteilen – fundiert, unabhängig und mit Blick auf das grosse Bild.
Übersicht
Die Aspekte der Generationengerechtigkeit
Wohnen in der Schweiz – wenn Eigentum zum Privileg der Erben wird
Nur 9% der 30- bis 40-jährigen Mieter können sich heute Wohneigentum leisten. In der Schweiz wird Eigentum zunehmend nicht erworben, sondern vererbt.
Arbeitsmarkt und Digitalisierung – wer trägt die Last des Wandels?
Digitalisierung und KI verändern den Arbeitsmarkt ungleich: Ältere tragen die Risiken des Wandels, Jüngere die Unsicherheit des Einstiegs.
Demokratie und Generationengerechtigkeit – wessen Stimme zählt?
18- bis 30-Jährige stellen 1,2% der Nationalratssitze, aber 14,6% der Bevölkerung. Das Medianalter der Abstimmenden nähert sich 60 Jahren.
Staatsverschuldung in der Schweiz – das Bild täuscht
Hinter der tiefen Schweizer Schuldenquote verbergen sich implizite Schulden aus AHV-Versprechen und Gesundheitskosten – ein Vielfaches der offiziellen Zahlen.
Bildung in der Schweiz – Versprechen und Wirklichkeit
Maturaquoten zwischen 14 und 34 Prozent je nach Kanton. Bildungserfolg hängt in der Schweiz stark vom Geburtsort und der Herkunft ab – nicht nur von Talent.
Infrastruktur und Generationengerechtigkeit – wer zahlt für die Schweiz von morgen?
Brücken und Stromnetze aus den 1970er-Jahren erreichen das Lebensende. Wer heute nicht investiert, schiebt die Sanierungsrechnung auf die nächste Generation.
Gesundheit und Generationengerechtigkeit – wer zahlt für wen?
Prämien fast verdreifacht seit 1996. Das Kopfprämiensystem belastet Jüngere überproportional – und die Gesellschaftsalterung verstärkt diesen Effekt.
Die gestohlene Lernkurve – wie KI dem Berufsnachwuchs die Erfahrung nimmt
KI übernimmt Junior-Aufgaben in Grossunternehmen. Was dabei fehlt: die Lernerfahrungen, die Berufsbiografien aufbauen. Ein stilles Generationenproblem.
Familienpolitik in der Schweiz – wenn Kinder zum Luxus werden
Die Geburtenrate ist auf Rekordtief. Kita-Kosten fressen einen Lohn. Elternurlaub gibt es kaum. Die Schweiz behandelt Familienarbeit als Privatsache – und zahlt…
Klimapolitik und Generationengerechtigkeit – wer zahlt für das Morgen?
Die Schweiz erwärmt sich doppelt so schnell wie der Durchschnitt. Klimaentscheide werden von Generationen getroffen, die deren Folgen am kürzesten tragen.
Die zweite Säule und die stille Umverteilung – wer zahlt für wessen Rente?
Der Mindestumwandlungssatz von 6,8% ist zu hoch. Er produziert eine stille Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentnern – zweimal an der Urne abgewiesen, struktu…
Altersvorsorge in der Schweiz – wer zahlt für wen?
Das Schweizer Dreisäulensystem gilt als solide. Doch die 13. AHV-Rente, der Umwandlungssatz in der zweiten Säule und die Demografie stellen es unter Druck – auf…
Erbschaft und Vermögen – wie Schweizer Familien die Zukunft unter sich aufteilen
Jährlich werden in der Schweiz rund 100 Milliarden Franken vererbt – mehr als doppelt so viel wie die AHV auszahlt. Wer erbt, ist meistens schon 60. Wer nicht e…
Migration und Demografie – der stille Pakt, der die Schweiz trägt
Ohne Zuwanderung würde die Schweiz demografisch schrumpfen und die AHV schneller kollabieren. Aber Migration löst das Problem nur auf Zeit – und verteilt Lasten…
Das Steuersystem und die Generationen – wer zahlt, wer profitiert
Lohneinkommen wird vollständig besteuert und mit Sozialabgaben belastet. Kapitalgewinne sind steuerfrei. Diese Asymmetrie begünstigt strukturell jene, die schon…
Generationengerechtigkeit gestalten – Grundsätze für eine andere Politik
Diagnosen allein genügen nicht. Aus den Befunden aller Beiträge lassen sich fünf Grundsätze ableiten, die eine generationengerechte Politik von einer kurzfristi…
Aktuell
Neueste Beiträge
Die zweite Säule und die stille Umverteilung – wer zahlt für wessen Rente?
Der Mindestumwandlungssatz von 6,8% ist zu hoch. Er produziert eine stille Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentnern – zweimal an der Urne abgewiesen, strukturell ungelöst.
Familienpolitik in der Schweiz – wenn Kinder zum Luxus werden
Die Geburtenrate ist auf Rekordtief. Kita-Kosten fressen einen Lohn. Elternurlaub gibt es kaum. Die Schweiz behandelt Familienarbeit als Privatsache – und zahlt demografisch dafür.
Generationengerechtigkeit gestalten – Grundsätze für eine andere Politik
Diagnosen allein genügen nicht. Aus den Befunden aller Beiträge lassen sich fünf Grundsätze ableiten, die eine generationengerechte Politik von einer kurzfristigen unterscheiden.
Konzept
Was bedeutet Generationengerechtigkeit?
Der Generationenvertrag beschreibt das vielfältige Für-, Mit- und Voneinander verschiedener Altersgruppen. Er ist kein formaler Vertrag, sondern ein Geflecht von Leistungen, Erwartungen und Verpflichtungen – zwischen Jungen und Alten, zwischen heute Lebenden und künftigen Generationen.
Generationengerechtigkeit ist dann gegeben, wenn diese Beziehungen fair verteilt sind – und wenn heutige Entscheidungen die Chancen von morgen nicht unverhältnismässig einschränken.
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