generationengerecht.ch Für eine generationengerechtere Schweiz
Analyse & Orientierung

Wie gestalten wir eine Schweiz,
die für alle Generationen
fair bleibt?

generationengerecht.ch analysiert, wie politische Entscheidungen von heute die Chancen von morgen verteilen – fundiert, unabhängig und mit Blick auf das grosse Bild.

36 %
der Haushalte besitzen Wohneigentum – einer der tiefsten Werte Europas
1,2 %
der Nationalratssitze belegen 18- bis 30-Jährige, obwohl sie 14,6 % der Bevölkerung stellen
177 %
des BIP beträgt die AHV-Finanzierungslücke nach Annahme der 13. Rente – die Rechnung tragen künftige Generationen

Übersicht

Die Aspekte der Generationengerechtigkeit

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Wohnen in der Schweiz – wenn Eigentum zum Privileg der Erben wird

Nur 9% der 30- bis 40-jährigen Mieter können sich heute Wohneigentum leisten. In der Schweiz wird Eigentum zunehmend nicht erworben, sondern vererbt.

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Arbeitsmarkt und Digitalisierung – wer trägt die Last des Wandels?

Digitalisierung und KI verändern den Arbeitsmarkt ungleich: Ältere tragen die Risiken des Wandels, Jüngere die Unsicherheit des Einstiegs.

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Demokratie und Generationengerechtigkeit – wessen Stimme zählt?

18- bis 30-Jährige stellen 1,2% der Nationalratssitze, aber 14,6% der Bevölkerung. Das Medianalter der Abstimmenden nähert sich 60 Jahren.

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Staatsverschuldung in der Schweiz – das Bild täuscht

Hinter der tiefen Schweizer Schuldenquote verbergen sich implizite Schulden aus AHV-Versprechen und Gesundheitskosten – ein Vielfaches der offiziellen Zahlen.

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Bildung in der Schweiz – Versprechen und Wirklichkeit

Maturaquoten zwischen 14 und 34 Prozent je nach Kanton. Bildungserfolg hängt in der Schweiz stark vom Geburtsort und der Herkunft ab – nicht nur von Talent.

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Infrastruktur und Generationengerechtigkeit – wer zahlt für die Schweiz von morgen?

Brücken und Stromnetze aus den 1970er-Jahren erreichen das Lebensende. Wer heute nicht investiert, schiebt die Sanierungsrechnung auf die nächste Generation.

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Gesundheit und Generationengerechtigkeit – wer zahlt für wen?

Prämien fast verdreifacht seit 1996. Das Kopfprämiensystem belastet Jüngere überproportional – und die Gesellschaftsalterung verstärkt diesen Effekt.

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Die gestohlene Lernkurve – wie KI dem Berufsnachwuchs die Erfahrung nimmt

KI übernimmt Junior-Aufgaben in Grossunternehmen. Was dabei fehlt: die Lernerfahrungen, die Berufsbiografien aufbauen. Ein stilles Generationenproblem.

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Familienpolitik in der Schweiz – wenn Kinder zum Luxus werden

Die Geburtenrate ist auf Rekordtief. Kita-Kosten fressen einen Lohn. Elternurlaub gibt es kaum. Die Schweiz behandelt Familienarbeit als Privatsache – und zahlt…

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Klimapolitik und Generationengerechtigkeit – wer zahlt für das Morgen?

Die Schweiz erwärmt sich doppelt so schnell wie der Durchschnitt. Klimaentscheide werden von Generationen getroffen, die deren Folgen am kürzesten tragen.

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Die zweite Säule und die stille Umverteilung – wer zahlt für wessen Rente?

Der Mindestumwandlungssatz von 6,8% ist zu hoch. Er produziert eine stille Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentnern – zweimal an der Urne abgewiesen, struktu…

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Altersvorsorge in der Schweiz – wer zahlt für wen?

Das Schweizer Dreisäulensystem gilt als solide. Doch die 13. AHV-Rente, der Umwandlungssatz in der zweiten Säule und die Demografie stellen es unter Druck – auf…

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Erbschaft und Vermögen – wie Schweizer Familien die Zukunft unter sich aufteilen

Jährlich werden in der Schweiz rund 100 Milliarden Franken vererbt – mehr als doppelt so viel wie die AHV auszahlt. Wer erbt, ist meistens schon 60. Wer nicht e…

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Migration und Demografie – der stille Pakt, der die Schweiz trägt

Ohne Zuwanderung würde die Schweiz demografisch schrumpfen und die AHV schneller kollabieren. Aber Migration löst das Problem nur auf Zeit – und verteilt Lasten…

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Das Steuersystem und die Generationen – wer zahlt, wer profitiert

Lohneinkommen wird vollständig besteuert und mit Sozialabgaben belastet. Kapitalgewinne sind steuerfrei. Diese Asymmetrie begünstigt strukturell jene, die schon…

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Generationengerechtigkeit gestalten – Grundsätze für eine andere Politik

Diagnosen allein genügen nicht. Aus den Befunden aller Beiträge lassen sich fünf Grundsätze ableiten, die eine generationengerechte Politik von einer kurzfristi…

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Konzept

Was bedeutet Generationengerechtigkeit?

Der Generationenvertrag beschreibt das vielfältige Für-, Mit- und Voneinander verschiedener Altersgruppen. Er ist kein formaler Vertrag, sondern ein Geflecht von Leistungen, Erwartungen und Verpflichtungen – zwischen Jungen und Alten, zwischen heute Lebenden und künftigen Generationen.

Generationengerechtigkeit ist dann gegeben, wenn diese Beziehungen fair verteilt sind – und wenn heutige Entscheidungen die Chancen von morgen nicht unverhältnismässig einschränken.

Zum Grundlagentext →
Kinder & Jugendliche
empfangen & gestalten
Erwerbstätige
tragen & gestalten
Jungrentner
geben & empfangen
Hochaltrige
empfangen & erinnern
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